Fachbodenregal

Ein Fachbodenregal ist eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen, die ihre Lagerkapazitäten verbessern möchten und gleichzeitig Wert auf Ordnung legen.

Fachbodenregale sind die ideale Lösung für die industrielle Lagerumgebung.

Hier finden Sie einen Überblick über dieses unverzichtbare Lagersystem:

Das Fachbodenregal ist das unverzichtbare Rückgrat der modernen Intralogistik und Industrie. Es ist speziell darauf ausgelegt, unpalettierte Waren, Kleinteile oder mittelschwere Güter hocheffizient und übersichtlich zu organisieren. Das Fachbodenregal bietet darüber hinaus hervorragende Möglichkeiten zur Optimierung der Lagerung.

 

Im Gegensatz zu schweren Palettenregalen, die für den Gabelstaplerbetrieb konzipiert sind, liegt der Fokus beim Fachbodenregal auf der manuellen Bestückung (Pick-by-Hand), was maximale Flexibilität im Arbeitsalltag ermöglicht. Jedes Fachbodenregal kann an die spezifischen Bedürfnisse angepasst werden.

Je nach Montageart und Belastungsanforderung unterscheidet man primär zwei Systeme:

  • Stecksysteme: Die modernste und flexibelste Variante. Die Fachböden werden mittels spezieller Clips in die Rahmen eingehängt. Dies ermöglicht einen werkzeuglosen Aufbau und eine schnelle Anpassung der Fachhöhen im 25-mm-Raster.

  • Schraubsysteme: Die klassische, preisgünstige Variante. Hier werden Winkelprofile und Böden fest miteinander verschraubt. Sie bieten hohe Stabilität, sind aber weniger flexibel bei kurzfristigen Umbauten.

  • Mehrgeschossige Anlagen: Fachbodenregale können durch Treppen und Laufstiege zu begehbaren Systemen über mehrere Etagen ausgebaut werden, um die gesamte Hallenhöhe als Lagerfläche zu nutzen.

Der Einsatz von Fachbodenregalen bietet Unternehmen signifikante operative Vorteile:

  • Optimale Raumnutzung: Durch die feine Rasterung lässt sich der Abstand zwischen den Böden exakt an die Ware anpassen, wodurch wertvoller Lagerplatz nicht durch „leere Luft“ verschwendet wird.

  • Direkter Zugriff: Da die Waren meist offen liegen, haben Mitarbeiter sofortigen Zugriff auf jeden Artikel. Das verkürzt die Pick-Zeiten in der Kommissionierung massiv.

  • Skalierbarkeit: Das System wächst mit Ihrem Unternehmen. Durch Grund- und Anbaufelder kann die Lagerkapazität jederzeit modular erweitert werden.

  • Langlebigkeit: Industrielle Ausführungen bestehen aus hochwertigem, verzinktem Stahl oder sind pulverbeschichtet, was sie unempfindlich gegenüber mechanischen Belastungen, Öl und Korrosion macht

Fachbodenregale sind wahre Allrounder und finden sich in nahezu jeder Branche wieder:

  1. Ersatzteillager: In Kfz-Werkstätten oder im Maschinenbau für die Sortierung von Schrauben, Dichtungen und Werkzeugen.

  2. E-Commerce & Versandhandel: Zur Lagerung von Textilien, Elektronik oder kleinteiligen Konsumgütern vor dem Versand.

  3. Archivierung: Spezielle Aktenregale sind auf die genauen Maße von Ordnern optimiert und sparen Platz im Büro.

  4. Produktionspuffer: Bereitstellung von Komponenten direkt an der Montagelinie für eine Just-in-time-Fertigung.

Bevor Sie ein Regalsystem planen, sollten Sie folgende Kennzahlen und Sicherheitsaspekte berücksichtigen:

MerkmalBedeutung
FachlastDas maximale Gewicht, das ein einzelner Boden tragen darf (industriell meist 100 kg bis 350 kg).
FeldlastDas Gesamtgewicht, das ein gesamtes Regalfeld (zwischen zwei Stützen) tragen darf.
AussteifungDie Stabilisierung erfolgt entweder über Diagonalstreben (Rückseite) oder über Längenriegel (für beidseitige Bedienung).
PrüfpflichtIn Deutschland unterliegen gewerbliche Regale der jährlichen Regalinspektion gemäß DIN EN 15635.

Ein industrielles Fachbodenregal wird erst durch das richtige Zubehör zum System. Mit Fachtrennern oder Trenngittern lassen sich verschiedene Kleinteile auf einem einzigen Boden sauber trennen. Sichtlagerkästen sind ideal für Schüttgut, während Schubladenmodule empfindliche oder besonders kleine Teile vor Staub und unbefugtem Zugriff schützen.

Möchten Sie, dass ich Ihnen eine spezifische Checkliste erstelle, worauf Sie beim Kauf eines Fachbodenregals für Ihren speziellen Anwendungsfall (z. B. Werkstatt oder Archiv) achten sollten?

Ein industrielles Fachbodenregal wird erst durch das richtige Zubehör zum System. Mit Fachtrennern oder Trenngittern lassen sich verschiedene Kleinteile auf einem einzigen Boden sauber trennen. Sichtlagerkästen sind ideal für Schüttgut, während Schubladenmodule empfindliche oder besonders kleine Teile vor Staub und unbefugtem Zugriff schützen.

Möchten Sie, dass ich Ihnen eine spezifische Checkliste erstelle, worauf Sie beim Kauf eines Fachbodenregals für Ihren speziellen Anwendungsfall (z. B. Werkstatt oder Archiv) achten sollten?

Strategische Planung und Optimierung von Fachbodenregalen

Während die Grundstruktur eines Fachbodenregals simpel erscheint, liegt die wahre Effizienz im Detail der Konfiguration und der Einhaltung gesetzlicher Standards. Ein gut geplantes Regalsystem ist nicht nur ein Ort zur Aufbewahrung, sondern ein aktives Werkzeug zur Prozessbeschleunigung.

In der industriellen Nutzung spielt die Ergonomie eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Mitarbeiter und die Pick-Geschwindigkeit.

 

  • Die Greifzone: Häufig benötigte Artikel (A-Artikel) sollten in einer Höhe zwischen 80 cm und 160 cm gelagert werden. Dies ist die sogenannte „Golden Zone“, in der Mitarbeiter ohne Bücken oder Strecken zugreifen können.

  • Schwere Güter: Diese gehören konsequent in die unteren Fachböden, um die Standsicherheit des Regals zu erhöhen und die körperliche Belastung beim Heben zu minimieren

In großen Industriehallen ist der Brandschutz ein kritischer Faktor. Fachbodenregale können den Durchfluss von Löschwasser (Sprinkleranlagen) behindern.

  • Gitterrohr- oder Lochböden: Anstelle von geschlossenen Stahlböden werden oft perforierte Böden oder Gitterrohrböden eingesetzt. Diese ermöglichen im Brandfall, dass das Wasser der Sprinkler bis in die unteren Ebenen durchdringt und gleichzeitig eine bessere Luftzirkulation gewährleistet ist (wichtig bei temperaturgeführten Waren).

Ein Fachbodenregal im gewerblichen Einsatz ist ein Arbeitsmittel und unterliegt strengen Vorschriften:

  • Belastungsschilder: Jede Regalzeile muss zwingend mit Traglastetiketten gekennzeichnet sein. Diese geben die maximale Fach- und Feldlast an, um eine gefährliche Überladung zu verhindern.

  • Kippschutz: Es ist eine weit verbreitete Regel, dass Regale ab einem Höhen-Tiefen-Verhältnis von 5:1 (in manchen Gefährdungsbeurteilungen bereits ab 4:1) fest mit dem Boden oder der Wand verankert werden müssen.

  • Untergrund: Der Hallenboden muss die Punktlasten der Regalpfosten tragen können. Bei unebenen Böden kommen sogenannte Unterlegbleche (Shims) zum Einsatz, um das Regal präzise auszurichten.

Moderne industrielle Fachbodenregale werden zunehmend „smart“. Durch die Anbringung von Barcode-Labels oder RFID-Tags an den Fachböden lässt sich das Regal nahtlos in ein Warehouse Management System (WMS) integrieren. In Kombination mit Pick-by-Light-Systemen, die direkt am Fachboden montiert werden, können Fehlgriffe nahezu ausgeschlossen werden

Obwohl das Stecksystem in der Anschaffung oft etwas teurer ist als das Schraubsystem, amortisiert es sich in der Industrie meist innerhalb kürzester Zeit. Der Grund dafür ist die enorme Zeitersparnis bei der Erstmontage und die Flexibilität: Wenn sich die Produktgrößen ändern, kann ein Mitarbeiter im Stecksystem ein gesamtes Lagerlayout in wenigen Stunden umbauen, ohne dass Werkzeuge oder Stillstandzeiten der gesamten Abteilung nötig sind.

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