Kragarmregale
Dank ihrer offenen Bauweise ermöglichen Kragarmregale eine effiziente Nutzung des verfügbaren Lagerraums.
Kragarmregale – Die ideale Lösung für die Lagerung von Langgut und sperrigen Materialien.
Was sind Kragarmregale?
Kragarmregale: Die strategische Lösung für die Langgut-Logistik
In der modernen Intralogistik stellen Langgüter – wie Stahlprofile, Holzbohlen, Rohre oder Kunststoffextrudate – eine besondere Herausforderung dar. Ihre Lagerung in konventionellen Systemen führt unweigerlich zu Ineffizienz, Raumverschwendung und erhöhten Sicherheitsrisiken.
Diese Art von Regalen sind die spezialisierte Antwort auf diese Komplexität. Sie transformieren unübersichtliche Lagerbereiche in hochselektive, sichere und flächeneffiziente Umschlagplätze. Ein Kragarmregal ist nicht nur eine Struktur zur Aufbewahrung; es ist ein strategisches Werkzeug zur Optimierung des gesamten Materialflusses in Unternehmen, die mit langem, sperrigem Material arbeiten.
Das fundamentale Design des Kragarmregals ist auf maximale Zugänglichkeit ausgelegt. Es verzichtet auf die horizontalen Traversen und vertikalen Ständer im Lagerfach, die bei Palettenregalen notwendig sind
Ein Kragarmregal besteht im Wesentlichen aus drei hochbelastbaren Stahlkomponenten:
Regalständer (Stützen): Dies ist das vertikale Hauptelement, das die gesamte Last aufnimmt. Es wird fest mit dem Boden verankert. Die Ständer sind in der Regel beidseitig gelocht, um eine flexible Montage der Kragarme zu ermöglichen.
Fußstück (Basis): Das robuste Fußstück sorgt für die notwendige Standsicherheit und verteilt die Lasten und die Momente aus den Kragarmen gleichmäßig auf den Hallenboden. Die Länge des Fußstücks bestimmt oft die maximale Tragtiefe des Regals.
Kragarme: Die waagerechten, frei auskragenden Lastträger. Sie sind das namensgebende Element und werden ohne zusätzliche Abstützung in die Ständer eingehängt oder geschraubt. Ihre Position ist in der Höhe meist in einem engen Raster ($100\,\text{mm}$ bis $150\,\text{mm}$) verstellbar, was eine präzise Anpassung an unterschiedliche Ladungshöhen ermöglicht.
Kragarmregale sind hochflexibel in ihrer Nutzung und Ausführung:
| Bauform | Anwendung und Nutzen |
| Einseitige Ausführung | Ideal entlang von Wänden oder begrenzten Flächen. Maximale Stabilität gegen Kippen durch Wandnähe. |
| Beidseitige Ausführung | Stehen frei im Raum und ermöglichen die Lagerung von beiden Seiten. Verdopplung der Lagerkapazität bei nur einer Ständerreihe. |
| Leicht- und Schwerlastausführung | Anpassung der Profile und Kragarmdimensionen an die Last. Leichtlast für Kunststoffrohre/Holzleisten; Schwerlast für tonnenschwere Stahlträger. |
Maximale Selektivität und schnelle Zugriff
In der Langgutlagerung ist der Faktor Zeit entscheidend. Kragarmregale garantieren eine 100%ige Selektivität:
Unmittelbarer Zugriff: Jedes einzelne Profil, Rohr oder Paket ist sofort zugänglich, ohne andere Artikel bewegen zu müssen. Dies eliminiert Rüst- und Suchzeiten.
Effizienter Materialfluss: Die offene Front ermöglicht die direkte Entnahme und Einlagerung mit Gabelstaplern, Seitenstaplern oder sogar Krananlagen. Die Handhabung wird optimiert und die Durchlaufzeit verkürzt.
Optimale Flächennutzung: Die gesamte Länge der Halle kann als Lagerfläche genutzt werden. Es entstehen keine unproduktiven Lagerbereiche aufgrund von Überlängen oder störenden Stützen.
Professionelle Kragarmregale, insbesondere jene, die den europäischen Normen (wie DIN EN 15635 und FEM) entsprechen, bieten technische Feinheiten, die ihre Überlegenheit belegen.
1. Statische Berechnung und Lastaufnahme
Die Berechnung eines Kragarmregals ist hochkomplex, da die Lasten primär als Biegemomente auf die Ständer wirken.
Biegefestigkeit der Ständer: Die Ständerprofile sind so konstruiert, dass sie den extremen Biegemomenten, die durch die weit auskragenden Arme entstehen, standhalten. Die verwendeten Stähle sind hochfest und zugelassen für die dynamischen Belastungen beim Ein- und Auslagern.
Last-Definition: Die Tragfähigkeit wird in der Regel pro einzelnem Kragarm und pro gesamtem Regalständer (Feldlast) angegeben. Dabei muss die gleichmäßige Lastverteilung über die Länge der Arme gewährleistet sein.
Durchbiegung: Obwohl Stahl massiv ist, ist eine leichte Durchbiegung der Arme unter Volllast normal und zulässig. Die Hersteller berechnen die Arme so, dass die Durchbiegung die Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt.
Professionelle Kragarmregale, insbesondere jene, die den europäischen Normen (wie DIN EN 15635 und FEM) entsprechen, bieten technische Feinheiten, die ihre Überlegenheit belegen.
1. Statische Berechnung und Lastaufnahme
Die Berechnung eines Kragarmregals ist hochkomplex, da die Lasten primär als Biegemomente auf die Ständer wirken.
Biegefestigkeit der Ständer: Die Ständerprofile sind so konstruiert, dass sie den extremen Biegemomenten, die durch die weit auskragenden Arme entstehen, standhalten. Die verwendeten Stähle sind hochfest und zugelassen für die dynamischen Belastungen beim Ein- und Auslagern.
Last-Definition: Die Tragfähigkeit wird in der Regel pro einzelnem Kragarm und pro gesamtem Regalständer (Feldlast) angegeben. Dabei muss die gleichmäßige Lastverteilung über die Länge der Arme gewährleistet sein.
Durchbiegung: Obwohl Stahl massiv ist, ist eine leichte Durchbiegung der Arme unter Volllast normal und zulässig. Die Hersteller berechnen die Arme so, dass die Durchbiegung die Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt.
Die Wahl des richtigen Materials entscheidet über die Lebensdauer des Regals:
Korrosionsschutz: Für Lagerhallen mit kontrollierter Umgebung reicht meist eine hochwertige Pulverbeschichtung. Für den Einsatz im Freien oder in Bereichen mit Feuchtigkeit ist die Feuerverzinkung unerlässlich. Hierbei wird der Stahl in geschmolzenes Zink getaucht, was eine dicke, langlebige und extrem widerstandsfähige Schutzschicht bildet.
Schluss mit dem Boden-Chaos: Geben Sie Ihrem Langgut ein Zuhause.
Kennen Sie das? Wertvolle Aluminiumprofile lagern auf Palettenstapeln, schwere Holzbalken blockieren die Fahrwege, und wenn man das unterste Rohr braucht, beginnt das große Umstapeln. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern bares Geld durch Materialschäden und ineffiziente Abläufe.
Die Diagnose: Ihr Lager ist zu unflexibel.
Standardregale sind für Paletten gemacht, nicht für Ihre Realität. Wer mit Überlängen arbeitet, braucht keine Boxen, sondern horizontale Freiheit.
Die Lösung: Das Kragarm-Prinzip.
Das Kragarmregal ist der Befreiungsschlag für Ihre Halle. Es eliminiert die vorderen Stützen und damit das größte Hindernis Ihrer Logistik.
Vom Suchen zum Finden: Jede Ebene ist direkt zugänglich. Kein Umschichten, kein Warten.
Schutz für Ihre Werte: Schluss mit Kratzern oder Verbiegungen durch Bodenlagerung. Ihre Ware „schwebt“ sicher auf präzise berechneten Stahlarmen.
Platzgewinn auf Knopfdruck: Durch die Nutzung der vertikalen Höhe gewinnen Sie bis zu 50 % mehr Bodenfläche zurück.
Warum gerade unsere Systeme?
Wir liefern nicht einfach nur Stahl. Wir liefern Flow. Unsere Kragarmregale sind für den harten industriellen Einsatz konzipiert – pulverbeschichtet für die Halle oder feuerverzinkt für den Außenbereich. Sie sind so modular, dass sie sich jeder Veränderung Ihres Business anpassen.
Machen Sie den Boden frei für das, was zählt: Ihr Wachstum.
Erfahren Sie mehr über Lagereinrichtungen.
FAQ - Allgemeine Informationen zu Kragarmregalen
Kragarmregale sind stationäre Regalsysteme zur Lagerung von Langgut. Sie bestehen aus vertikalen Ständern mit daran befestigten, horizontal auskragenden Armen. Die Auslegung erfolgt auf Grundlage der statischen Belastung, der zulässigen Arm- und Ständerlasten sowie der Bodenbeschaffenheit.
Für Kragarmregale gelten unter anderem:
DIN EN 15635 (Anwendung und Wartung von Lagereinrichtungen)
DIN EN 1993 (Eurocode 3) für Stahlkonstruktionen
DGUV Regel 108-007 (Lagereinrichtungen und -geräte)
Zusätzlich sind die Herstellerangaben verbindlich einzuhalten.
Die zulässigen Traglasten ergeben sich aus:
der Armtragfähigkeit
der Feldlast
der Gesamtständerlast
der zulässigen Bodenpressung
👉 Eine Überschreitung der angegebenen Traglasten ist unzulässig und kann zu Gefährdungen, Haftungsrisiken und dem Erlöschen von Gewährleistungsansprüchen führen.
Ja.
Kragarmregale müssen grundsätzlich standsicher montiert und im Boden verankert werden, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt.
Die Bodenverankerung ist abhängig von:
Regalhöhe
Lastklasse
Untergrund (Betonqualität, Dicke, Ebenheit)
Ein ungeeigneter Untergrund kann die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen.
Ja.
Gemäß DIN EN 15635 sind Kragarmregale:
regelmäßig visuell zu kontrollieren (z. B. durch geschultes Personal)
mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person zu prüfen
Beschädigungen müssen unverzüglich bewertet und behoben werden.
Der Betreiber ist verantwortlich für:
die sichere Nutzung der Regalanlage
die Einhaltung der Traglasten
die regelmäßige Prüfung
die Unterweisung der Mitarbeiter
👉 Der Betreiber trägt die Verkehrssicherungspflicht für die Regalanlage.
Ja, sofern sie explizit für den Außeneinsatz ausgelegt sind.
Dabei sind insbesondere zu berücksichtigen:
Korrosionsschutz (z. B. Feuerverzinkung)
Wind- und Schneelasten
Entwässerung und Frostsicherheit
geeignete Fundamentierung
Standard-Innenregale sind nicht automatisch für den Außenbereich geeignet.
Nachträgliche Veränderungen (z. B. andere Armlängen, zusätzliche Ebenen, Umrüstung) sind nur zulässig, wenn:
sie vom Hersteller freigegeben sind
die statische Auslegung weiterhin eingehalten wird
Eigenmächtige Umbauten können die Standsicherheit gefährden und sind unzulässig.
Die Montage hat:
gemäß Montageanleitung des Herstellers
durch qualifiziertes Fachpersonal
auf geeignetem Untergrund
zu erfolgen.
Eine fehlerhafte Montage kann zu Sach- und Personenschäden führen.
Eine gut sichtbare Traglastkennzeichnung ist vorgeschrieben und dient:
der Arbeitssicherheit
der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
der Vermeidung von Überlastung
Fehlende oder unklare Kennzeichnungen stellen ein Sicherheitsrisiko dar.
Kragarmregale von MKT Regaltechnik werden:
unter Berücksichtigung geltender Normen geplant
anwendungsbezogen ausgelegt
mit klaren Traglastangaben geliefert
auf Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit ausgelegt
So entsteht eine normkonforme und praxisgerechte Lagerlösung.
Die Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine objektspezifische Planung oder statische Berechnung. Maßgeblich sind stets die Herstellerangaben sowie die geltenden gesetzlichen und normativen Vorgaben.
Kragarmregale sind die ideale Lösung zur Lagerung von langen, sperrigen oder schweren Gütern wie Holz, Rohren, Profilen, Stahlträgern oder Plattenmaterial. Durch ihre offene Bauweise ermöglichen sie einen schnellen Zugriff auf das Lagergut und eine optimale Raumnutzung – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Im Vergleich zu klassischen Regalsystemen bieten Kragarmregale maximale Flexibilität und lassen sich individuell an unterschiedliche Lasten, Längen und Einsatzbereiche anpassen.
Ein Kragarmregal besteht aus stabilen Ständern, an denen waagerechte Kragarme befestigt sind. Auf diesen Armen wird das Lagergut abgelegt. Je nach Ausführung können die Kragarme ein- oder beidseitig genutzt werden.
Die modulare Konstruktion ermöglicht:
variable Armlängen
unterschiedliche Regalhöhen
flexible Ebenenabstände
einfache Erweiterung bei wachsendem Lagerbedarf
So lässt sich das Regalsystem exakt auf die betrieblichen Anforderungen abstimmen.
✔ Optimale Lagerung von Langgut und schweren Materialien
✔ Hohe Tragfähigkeit für industrielle Anwendungen
✔ Schneller Zugriff auf das Lagergut
✔ Übersichtliche und sichere Lagerstruktur
✔ Flexible Anpassung und Erweiterbarkeit
✔ Geeignet für Innen- und Außenlager
Durch ihre robuste Bauweise eignen sich Kragarmregale besonders für den Einsatz in Industrie, Handwerk, Bauwesen und Logistik.
Kragarmregale kommen in vielen Branchen zum Einsatz, unter anderem in:
Holz- und Metallverarbeitung
Stahlhandel und Baustofflager
Produktionsbetrieben
Werkstätten und Lagerhallen
Außenlagern mit wetterfester Ausführung
Je nach Anforderung können die Regale verzinkt, lackiert oder speziell für den Außeneinsatz ausgelegt werden.
Kragarmregale müssen hohen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Eine fachgerechte Planung, Montage und regelmäßige Prüfung sind entscheidend für einen sicheren Betrieb. Traglasten, Belastungsangaben und Bodenverankerungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
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